Dienstag, Juni 06, 2006

roamings…

ich frage mich:
wieviel plan fürs leben braucht der mensch? brauche ich? immer wird der "rote faden" so hochgelobt. der durchgängige. aber mal ehrlich: in den allermeisten leben sind doch viele brüche zu sehen. unter-brechungen des "smooth" en pfades. eher wie immer wieder neu angesetzte linien. absetzen. neu ansetzen. ist der durchgängige faden der "richigere"? und ist es verurteilungswürdig, wenn man selbst anders gestrickt ist? mehr sehen, mehr erleben will - wissend, daß das es sooo vieles zu entdecken gibt?
wenn man (ich) davon ausgehe, daß GOTT mich führt, und ich überall hingehen kann und er bei mir sein wird, dann muß ich doch auch denken (dürfen): es ist ok, abzusetzen. neu anzusetzen. dieses gefühl will ich loswerden, daß das FALSCH ist. loswerden will ich diese selbstzensur, das selbst-abstrafen. diese vielen subtilen gedanken (und oft lügen), daß dies oder jenes "besser" wäre und "richtiger" wäre. wie "man" (und dann noch als christ, oh man, das macht's ja nochmal 10 zacken heftiger) leben sollte. ist ja vielleicht bei manchen dingen wirklich der fall. aber im grunde hindert genau diese verkappte (falsch-)denke mich häufig am befreiten, sorglosen dasein. wie hat sich jesus wohl so gefühlt, tag für tag? ob er auch so subversive schuldgefühle hatte? subversive aufmisch-gefühle. zeit mit dem VATER verbringen... das ist evtl das geheimnis für AUTHENTISCHES leben. ... ich glaub schon, ja.... zugang zum vater? hat er zugang zu mir? zugang.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

ich denke, dass gott der rote Faden ist, der mein Leben durchwebt. Aber manchmal ist der Faden auch grün oder gelb oder bunt. Der Faden soll uns nicht einschnüren! Wenn wir an so einem echten Faden entlang gehen, führt er in die Freiheit.
Ivonne

Juni 21, 2006 9:12 AM  

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